Der german slider

 

 

Der german slider ist ein neuartiges Bodeneffektfahrzeug nach Jörg’schem Prinzip, das in seiner zukunftsweisenden Konzeption modernste Technik, Ökologie, Ökonomie, und Design miteinander verbindet sowie diese Komponenten stetig wissenschaftlich und nachhaltig weiterentwickelt. Derzeit handelt es sich hier um das effektivste maritime Fahrzeug, nicht nur was seine Geschwindigkeitsmöglichkeiten angeht, die das bis zu 7-fache eines herkömmlichen Wasserfahrzeugs erreichen kann, was bislang für unmöglich gehalten wurde.

Der german slider fährt in drei unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen: Verdrängen, Gleiten und Schweben bzw. Flairen. Bis der Flair-Modus erreicht wird, fährt er wie ein konventionelles Motorboot, um dann den Bodeneffekt bestmöglich zu nutzen und sich knapp über der Wasseroberfläche schwebend fortzubewegen.

 

 

Der Bodeneffekt | Wing-In-Ground-Effect [WIG]

 

 

Der Bodeneffekt, engl. auch Wing-In-Ground-Effect (WIG) genannt, ist ein physikalisches Phänomen, das von Piloten der U.S. Air Force während des 2. Weltkriegs entdeckt wurde und von einigen Vogelarten bereits seit Jahrtausenden genutzt wird. Der Bodeneffekt bezeichnet den Auftrieb, der durch die Staudruckverhältnisse zwischen Wasseroberfläche und Flügeln entsteht und es so ermöglicht, sich in die Luft zu erheben und mit geringem Energieaufwand dicht über der Wasseroberfläche dahinzugleiten, sehr ähnlich dem Flugverhalten des Albatross, sodass man hier auch vom Albatross-Effekt spricht.

 

Nach der Entdeckung des Bodeneffekts haben sich weltweit zahlreiche Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure diesem Phänomen gewidmet. Dabei resultierte ein Ergebnis dieser Forschungen in der Entwicklung unterschiedlicher Bodeneffektfahrzeuge, wodurch ein völlig neuer Fahrzeugtyp begründet wurde.

 

Im Rahmen der Entwicklungsgeschichte der Bodeneffektfahrzeuge kommt dem deutschen Forscher und Ingenieur Günther W. Jörg eine Sonderstellung zu. Jörg, der bereits maßgeblich an der Entwicklung des Senkrechtstarters beteiligt war, hat mit der Erfindung des Tandem Airfoil Flairboots (TAF), das auf dem Stauflügelprinzip basiert, im Bereich der Bodeneffektfahrzeuge völlig neue Maßstäbe gesetzt.

Seine spezielle Konstruktion führt dazu, dass ein selbststabilisierender Effekt auftritt, der den sicheren Flug des Fahrzeugs im bodennahen Bereich garantiert und gerade über Wasser den Bodeneffekt bestmöglichst ausnutzt und Unfälle, wie bei anderen Fahrzeugen gleicher Art nicht selten, ausschliesst.

 

 

Ökologische Vorteile

 

 

Das Konzept des german slider ist äußerst vielseitig einsetzbar, orientiert sich an der Natur in einem nachhaltigen Sinne und ist zudem ökonomisch und technisch innovativ ausgerichtet.

 

Der german slider bewegt sich weitgehend über dem Wasser, genau gesagt der Wasseroberfläche, wodurch keine Meerestiere oder Meerespflanzen in den Antrieb gezogen werden. Weiterhin schont sein nicht vorhandener Lärmpegel die sehr lärmempfindlichen Meeressäuger und Bewohner. Durch seinen nicht vorhandenen Tiefgang werden Verletzungen – zum Beispiel von Walen und Delphinen – verhindert, wie sie bei anderen Bootstypen häufig auftreten. Ferner schont der german slider die Brutgebiete der Tiere an Flussufern, da er keinen Wellenschlag produziert.

 

 

Bauplan | slider | Modell 25 m

Ökonomische Vorteile

 

 

Im Vergleich zu ähnlichen maritimen Fahrzeugen ist der german slider nicht nur in der Lage 80-90% Treibstoff einzusparen, sondern dabei auch eine Erhöhung der Geschwindigkeit um das bis zu 7-fache zu erzielen. Hierbei ergeben sich physikalisch bedingt die erreichbaren Geschwindigkeiten aus der jeweiligen Fahrzeuggröße: ca. 140 km/h bei den kleineren Modellen und entsprechend aufsteigend bis zu 500 km/h bei den Großfahrzeugen.

 

Ebenfalls ist hier die Ausstattung der Fahrzeuge mit Elektroantrieb zum ersten Mal sinnvoll möglich und macht den german slider ökonomisch noch effizienter sowie völlig emissionsfrei.

 

 

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